App Store Optimization

App Store-Optimierung

Verbessere die Sichtbarkeit Deiner App, um mehr Downloads zu generieren

Starke Präsenz in den App Stores zeigen

durch App Store-Optimization

Der Markt für Apps ist hart umkämpft. Mittlerweile werden Millionen Apps im Apple App Store und im Google Play Store angeboten. Wer mit seiner App in dieser schieren Masse nicht untergehen möchte, für den ist App Store-Optimierung (ASO) ein wichtiges Thema.

Bei der App Store-Optimierung könnten Dir die Grundlagen der klassischen Suchmaschinenoptimierung, die inzwischen vielen Marketern geläufig ist, behilflich sein. SEO und ASO sind sozusagen Schwestern, denn es gibt jede Menge Überschneidungen der beiden Kategorien.

Doch zunächst möchten wir den Begriff App-Store-Optimierung definieren:

Was ist App Store-Optimierung?

App Store-Optimierung oder zu Englisch App Store-Optimization bezeichnet alle Maßnahmen, die das Ranking von Apps in App Stores verbessern. Mit ASO kannst Du dafür sorgen, dass der Search Traffic der eigenen App erhöht wird, wodurch Deine App leichter aufzufinden ist und die Conversions – wie beispielsweise Downloads und Bewertungen – gesteigert werden. Außerdem wirkt sich App Store-Optimization positiv auf den Wiedererkennungswert Deiner Marke aus.

Aufgepasst: Wie SEO ist auch ASO ein stetiger Prozess, der sich weiterentwickelt.
Mit viel Geduld, einer guten ASO-Strategie, regelmäßigen Auswertungen Deines Rankings und gegebenenfalls den nötigen Anpassungen hast Du gute Chancen, in den Stores eine hervorragende Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen.

Wie funktioniert ASO?

Nicht zu vergessen: SEO und ASO gehen Hand in Hand! Auch App Stores sind Suchmaschinen, die eben nach Apps statt nach Webseiten suchen und sich nach ähnlichen Ranking-Faktoren richten. So achten App Stores ebenso wie Google auf qualitativ hochwertige Inhalte oder Nutzerinteraktionen wie Impressionen, Downloads und Bewertungen und bringen eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten mit. Diese solltest Du ausschöpfen, denn ein Großteil aller App-Downloads erfolgt direkt über den jeweiligen Store.

Doch bevor Du anfängst wie wild zu optimieren, solltest Du wissen, dass der Ranking-Algorithmus des Google Play Stores anders gestaltet ist als der des Apple App Stores.

Deshalb haben wir hier für Dich die wichtigsten Ranking-Faktoren zusammengetragen und erläutert.

Keywords

Finde relevante Keywords fürDeine App. Führ wie gewohnt eine Keyword-Recherche durch und verwende diese im Titel, in der Beschreibung und in der URL. Apple bietet dafür ein eigenes Keyword-Feld mit 100 Zeichen an. Eines solltest Du jedoch beachten: Je allgemeiner Dein ausgewähltes Keyword ist, desto höher ist die Konkurrenz und desto schwieriger wird es, gesehen zu werden. Deshalb solltest Du konkrete Suchbegriffe verwenden, um Dich von der Masse abzuheben.

Folgendes empfehlen wir Dir für das Keyword-Feld von Apple:

Folgende Empfehlungen haben wir für Keywords im Google Play Store:

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App-Titel

Erstelle einen kurzen und aussagekräftigen App-Titel. Dabei solltest Du Dein Haupt-Keyword direkt am Anfang oder möglichst weit vorne platzieren. Dafür bietet Dir der Apple App Store 30 Zeichen und der Google Play Store sogar 50 Zeichen. Beachte, dass keine Sonderzeichen oder Kategorienamen im App-Titel hinterlegt werden. Eine App für Solitär gehört beispielsweise zur Kategorie Spiel und sollte daher „Solitär“ und nicht „Solitär Spiel“ heißen. Außerdem solltest Du Deinen Titel später nicht zu oft ändern, denn das wirkt sich negativ auf Dein Ranking aus.

App-Beschreibung

Die ersten Wörter Deiner App-Beschreibung sind entscheidend, denn viele User öffnen nicht den gesamten Text. Verfasse deshalb einen überzeugenden Einstieg für Deine Beschreibung. Mach in den ersten Zeilen deutlich, was Deine App kann und welchen Mehrwert sie für den Nutzer erbringt. Dabei solltest Du Füllwörter vermeiden und Deine Keywords verwenden. Genauere Informationen oder Hinweise zu Updates kannst Du danach folgen lassen. Vergiss nicht, einen prägnanten Call-to-Action einzubauen, der den User zum Download auffordert. Für beide App Stores stehen Dir 4000 Zeichen zu Verfügung.
Beachte, dass die App-Beschreibung für den Google Play Store enorm wichtig ist, um relevante und passende Keywords unterzubringen, die für die Indexierung verwendet werden. Im Apple App Store hingegen ist die App-Beschreibung weniger relevant, da Apple ein Keyword-Feld anbietet. Jedoch empfehlen wir, trotzdem Keywords zu hinterlegen, um den Mehrwert Deiner App deutlicher herauszukristallisieren.

Kategorie

Jede App muss einer Kategorie zugeordnet werden, unter der sie aufgeführt werden soll. Der Google Play Store bietet 33 Kategorien zuzüglich einer Familien- und Spiele-Kategorie an. Im App Store stehen Dir 24 Kategorien zur Verfügung. Hier kannst Du zwei Kategorien auswählen. Eine fungiert als Haupt- und die andere als Unterkategorie. Dabei ist die Hauptkategorie besonders für die Auffindbarkeit Deiner App relevant. Um die passende Kategorie auszuwählen, empfehlen wir, sich in den Nutzer hineinzuversetzen. In welcher Kategorie würde er am ehesten suchen?

Icon

Zugegeben, das Icon hat keinen direkten Einfluss auf das Ranking, ist aber das Erste, was ein User von Deiner App sieht. Deshalb solltest Du ein einzigartiges und zugleich aussagekräftiges Icon erstellen, das den User visuell anspricht und den Wiedererkennungswert Deiner App steigert. Beachte, dass die Größen für Icons durch die einzelnen App Stores vorgegeben sind.

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Screenshots

Auch Screenshots haben keine direkten Auswirkungen auf Dein Ranking. Allerdings könnten schöne Einblicke in Deine App Interesse beim User erwecken und damit für mehr Downloads sorgen. Wobei Downloads wiederum ein Ranking-Faktor für App Stores sind. Nutze Screenshots oder auch kurze Videos, um dem User klarzumachen, warum genau Deine App sein Problem löst oder seine Bedürfnisse stillt. Im Apple App Store kannst Du bis zu zehn Screenshots verwenden, im Google Play Store hingegen nur acht.

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App-Bewertung

Geschriebene Bewertungen erhöhen die Conversion Deiner App. Dabei empfehlen wir, beispielsweise durch ein Plugin, das in die App eingebaut wird, die Abfrage vorzunehmen. Sehr interessant ist hierbei der sogenannte „Negativitätseffekt“. Dieser sagt aus, dass eher unzufriedener User eine Bewertung abgeben als zufriedene User. Deshalb solltest Du die Abfrage nach Erfolgsmomenten, etwa nach Freischalten eines Features oder neuen Levels starten, um auch von zufriedenen Nutzern ein Feedback zu erhalten. Keinesfalls solltest Du die Abfrage überstrapazieren.

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Christian Langer